Steineiche

Die rund um das Mittelmeer heimische wintergrüne Steineiche (Quercus ilex) kann eine Höhe von bis zu circa 25 m erreichen. Die ledrigen, an der Unterseite hellen Blätter sind gezähnt, bei älteren Exemplaren oft glattrandig und erinnern an die Stechpalme.

In kälteren Gegenden entwickelt sich Quercus ilex, abhängig vom Standort, zu einem großen Strauch oder einem kleinen Baum. Im Süden von England kommen aber auch große Exemplare vor, die größte Steineiche  Deutschlands findet man mit 14 m im Botanischen Garten der Stadt Bonn.

Obwohl die Steineiche Temperaturen bis -15°C verträgt, empfiehlt sich besonders bei jungen Exemplaren das Anbringen eines Winterschutzes. Wichtig ist es, die Pflanzen auch im Winter in der frostfreien Zeit zu gießen, da die Wintersonne den Blättern viel Feuchtigkeit entziehen kann.

Steineichen wachsen langsam! Sie können unsere Pflanzen daher für 2 Jahre in ihren Pflanztöpfen belassen. Danach an einen geschützten Platz im Garten auspflanzen oder in einen größeren Kübel umtopfen. Der Erde  reichlich Kalk beigeben, um ein optimales Trüffelwachstum zu ermöglichen.

Portugiesische Eiche

Die auf der iberischen Halbinsel heimische, laubabwerfende oder wintergrüne Portugiesische Eiche (Quercus faginea) kann eine Höhe von bis zu 20 m erreichen. Die Bezeichnung "faginea" bezieht sich auf eine Ähnlichkeit der Laubblätter zu Buchen (Fagus). Die Portugiesische Eiche ist "halbimmergrün", d.h. nur in sehr strengen Wintern ist sie völlig kahl.

Die Portugiesische Eiche wird auch Dörr- oder Zenneiche genannt, neben Quercus faginea wird auch die Bezeichnung Quercus lusitanica verwendet.

Im Botanischen Garten in Berlin finde sich ein sehr schönes, ca 60jähriges Exemplar!

Wie bei der Steineiche, empfiehlt sich bei jungen Exemplaren das Anbringen eines Winterschutzes.

Auch die Portugiesische Eiche wächst langsam! Sie können die Pflanze daher für 2 Jahre in ihrem Pflanztöpfen belassen. Danach auspflanzen oder in einen größeren Kübel umtopfen. Der Erde immer reichlich Kalk beigeben, um ein optimales Trüffelwachstum zu erreichen.

Haselnusssträucher

Die Haselnuss ist als Heckenpflanze beliebt, weil sie durch ihre grünen Blätter einen guten Sichtschutz bietet. Die Haselnuss (Corylus avellana), gehört zur Familie der Birkengewächse und ist als Heckenpflanzen beliebt, weil sie einen guten Sichtschutz bietet und als eines der wenigen einheimischen Gehölze bereits im Februar blüht, Im Herbst trägt sie leckere Nüsse, die roh verzehrt werden können, aber geröstet auch für Backwaren und verschiedenste Süßigkeiten wie z.B. Nougatcreme verwendet werden.

Die Haselnuss wächst als mehrstämmiger Strauch oder Baum und kann eine Höhe von fünf bis sechs Metern erreichen. Die Hasel ist „einhäusig“, d.h. eine Pflanze trägt sowohl männliche als auch weibliche Blüten.

Die sog. Kätzchen sind die gut erkennbaren männlichen Blütenstände. Die weiblichen Blüten sind eher unscheinbare roten Knospen.

Haselsträucher eignen sich gut als Hecken, da sie schnell wachsen, sich gut verzweigen und schnittverträglich sind. Pro Meter sollten zwei Sträucher gepflanzt werden.

Buchen

Buchen gehören zu den beliebtesten Heckenpflanzen da ihr vergilbtes Laub während der Wintermonate bis zum nächsten Austrieb im Frühjahr haften bleibt. Eine Buchenhecke bietet also den gesamten Winter über einen guten Sichtschutz.

Zur Impfung mit Trüffelsporen eignen sich die Hainbuche (Carpinus betulus) und die Rotbuche (Fagus sylvatica). Auch wenn sie meist den Buchen zugeordnet wird, gehört die Hainbuche zu den Birkengewächsen (Betulaceae)! Die Rotbuche hingegen ist ein echtes Buchengewächs (Fagaceae). Die Blattformen der beiden Bäume unterscheiden sich bei genauem hinsehen: Die Blätter der Hainbuche haben einen doppelt gesägten Rand, während Blätter der Rotbuche am glatten Rand erkannt werden können. Das Laub der Hainbuche verfärbt sich im Herbst gelb, das der Rotbuche nimmt eine orangene Färbung an.

Eine Buchenhecke sollte im Frühjahr und  zum Sommeranfang geschnitten werden. Da sie sehr schnittverträglich ist, kann sie in fast jede Form gebracht werden. Die beste Pflanzzeit für Buchenhecken ist der Herbst. Pro Meter sollten drei bis vier Sträucher gepflanzt werden.